Azizi, Beck, Özdemir, Ourghi. Brüder im Geiste, die mit Ihren aktuellen Veröffentlichungen und Verlautbarungen wieder eine Rolle spielen, die mittlerweile charakteristisch für die Natur unseres öffentlichen Diskurses ist. Inhaltlich kommt da nicht viel Neues. Es sind eigentlich nur noch exzessivere Absurditäten, mit denen die Schraube der antimuslimischen Agitation um einige Windungen weitergedreht wird. Aber die eingenommenen Rollen sind modellhaft für die „islamkritische“ Szene und deshalb auf persönlicher wie inhaltlicher Ebene es wert, schärfer angeleuchtet zu werden.
Trennen wir sie in zwei Gruppen: Mimoun Azizi und Abdel-Hakim Ourghi als pseudowissenschaftliche „Experten“ und damit vermeintlich akademisch-sachliche Souffleure. Und Özdemir und Beck als politische Diven, die auf der großen Bühne der Bundespolitik die gelieferten „Analysen“ in besorgte Forderungen kleiden und zu klangvollen Arien der Diskreditierung islamischer Religionsgemeinschaften intonieren.